Viele Anwender der Autodesk Construction Cloud (ACC) erhalten seit kurzer Zeit Hinweise von Autodesk: Der bisherige Workflow-Service für Dokumentenprüfungen und Genehmigungsprozesse wird überarbeitet und durch einen neuen Backend-Dienst ersetzt.
Ziel ist eine höhere Performance, langfristige Stabilität und die Basis für zukünftige Erweiterungen.
Damit Unternehmen rechtzeitig planen können, fassen wir die wichtigsten Informationen kompakt zusammen.
Warum ändert Autodesk den Workflow-Service?
Der bisherige Workflow-Mechanismus in der ACC wurde technologisch modernisiert.
Autodesk führt zwischen Oktober 2025 und November 2025 einen neuen Backend-Service ein, der:
- höhere Stabilität bietet
- schnellere Verarbeitung von Prüf- und Genehmigungsvorgängen ermöglicht
- zukünftige Funktionen und Automatisierungen erleichtert
Für viele Kunden bleibt der tägliche Ablauf zunächst unverändert, dennoch ist es wichtig, die Übergangsfristen zu kennen.
Was bedeutet das konkret für bestehende Workflows?
Für Unternehmen, die regelmäßig Dokumentenprüfungen, Workflows oder Genehmigungsprozesse in der Autodesk Construction Cloud nutzen, gelten folgende Regeln:
1.) Workflows vor dem 9. Oktober 2025
Alle Prüfungs- und Genehmigungsworkflows, die vor dem 9. Oktober 2025 erstellt wurden:
- funktionieren bis zum 30. April 2026 weiterhin wie gewohnt
- können jedoch ab diesem Zeitpunkt nicht mehr fortgeführt werden
- bleiben anschließend im aktuellen Status stehen
- müssen künftig neu gestartet werden, wenn sie weitergeführt werden sollen
2.) Empfehlung: Offene Vorgänge rechtzeitig abschließen
Damit kein Prozess hängen bleibt, empfiehlt Autodesk:
👉 Alle offenen Prüfungen und Genehmigungen vor dem 30. April 2026 abzuschließen.
So vermeiden Teams Unterbrechungen und stellen sicher, dass laufende Projekte sauber dokumentiert bleiben.
Was sehen Nutzer aktuell in der Autodesk Construction Cloud?
In der ACC erscheint derzeit ein Hinweisbanner, das die Übergangsphase erklärt.
Darin heißt es, dass der alte Workflow-Service schrittweise ausläuft und neu erstellte Workflows ab Herbst 2025 über den neuen Service laufen werden.

Diese Information erscheint bei vielen Nutzern unerwartet, deshalb ist eine kurze interne und externe Abstimmung sinnvoll.
Was sollten Unternehmen jetzt tun?
Damit der Umstieg reibungslos funktioniert, empfehlen wir folgende Schritte:
1.) Übersicht über alle aktiven Workflows erstellen
Welche Prüfungen und Genehmigungen laufen aktuell in der ACC?
Welche Prozesse sind langfristig angelegt?
2.) Offene Vorgänge priorisieren
Alles, was bis April 2026 abgeschlossen werden kann, sollte abgeschlossen werden.
3.) Workflow-Vorlagen prüfen
Falls Ihr Unternehmen vordefinierte Prüfungs- oder Freigabeworkflows nutzt, sollten diese rechtzeitig auf den neuen Service umgestellt werden (aktuell noch nicht verfügbar aber wird in Kürze eingeführt wird).
4.) Teams informieren
Projektleiter, BIM-Koordinatoren und alle Anwender, die Workflows starten oder bearbeiten, sollten über die Änderung Bescheid wissen.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den FAQ von Autodesk.
Wie unterstützt auxalia Sie beim Umstieg?
Unser Team begleitet Sie gern dabei, mögliche Auswirkungen auf Ihre bestehenden Workflows einzuschätzen und den Übergang auf den neuen ACC-Workflow-Service reibungslos zu gestalten. Wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung bei der Umstellung wünschen, stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.
Fazit
Der neue Workflow-Service der Autodesk Construction Cloud ist ein technisches Update, das langfristig für mehr Stabilität und Performance sorgt. Für Unternehmen bedeutet es jedoch, dass bestehende Workflows bis April 2026 abgeschlossen oder neu gestartet werden müssen.Mit einer frühzeitigen Planung lassen sich alle Vorgänge sauber überführen, ohne Risiken für laufende Projekte.
